Wasserspringen

SSC/KSN 1899 Karlsruhe

Horst Görlitz

Horst Görlitz war Staatstrainer in der DDR, nach seiner Flucht in die BRD gründete er zusammen mit Peter Strähle und Helmut Hünerfauth die Springerschule Karlsruhe und wurde später zum Nationaltrainer Italiens ernannt, wo er mit Klaus Dibiasie den heute noch erfolgreichsten olympischen Turmspringer betreute. Nach seiner Rückkehr war er bis zu seiner Rente Bundestrainer in der BRD. Danach trainierte er weltweit Spitzenspringer.

All unser Wissen über Wassersprungtechnik basiert auf seiner Arbeit.


Horst verstarb im November 2012 im Alter von 91 Jahren.

Hier ein Brief an den amerikanischen Coach Sammy Lee, der ihn um ein kurze Beschreibung seines Lebensweges bat (geschrieben ca. 2010).

Das Springerzentrum im Karlsruher Fächerbad wurde zum „Horst Görlitz Springerzentrum“ ernannt.

Horst wurde 2016 als einziger deutscher Wasserprungtrainer posthum in die International Swimming Hall of Fame in Fort Lauderdale aufgenommen.


Die Welt- und mehrfache Europameisterin Tania Cagnotto ist die Tochter von Horsts erfolgreichstem Athleten Giorgio Cagnotto oft wurde er noch bezüglich ihres Trainings um Rat gebeten.


http://www.ishof.org/horst-gorlitz.html


BNN Artikel


Es ist mir eine besondere Ehre in meinem Buch nicht nur das Vorwort von Klaus Dibiasie geschrieben sondern von Giorgio Cagnotto fantastische Fotos seiner Tochter Tania zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.

Ich wurde 6 Jahre meist alleine im Training täglich von Horst "bearbeitet" und betreute ihn physiotherapeutisch bis zum Ende seines Lebens . Ich habe versucht die Methodik und Didaktik in seinem Sinne, an unsere heutige Zeit angepasst, zu vermitteln. Dank der tollen Arbeit des Verlages konnten Fotoserien z. B. des "Anlauf-Aufsatzschrittes", die er von Giorgio gemacht hatte, nachgezeichnet und so erstmals veröffentlicht werden. Den Abschnitt über die Historie des neuzeitlichen Wasserspringens hat er selbst in Reclams Sportführer 1971 veröffentlicht. Dieses Buch schenkte er mir ca. 2010 und ich bemerkte erst während der Recherche zu meinem Buch, zufällig, dass er darin einen wichtigen Artikel geschrieben hatte. Thomas Meyer